Max Uth

Berlin 1863 – 1914 Hermannswerder/Potsdamm

Unter den Linden

Öl auf Karton, 38 x 28 cm
Nachlassstempel u.r
rückseitig:
Nachlassstempel

Gustav Alexander Max Uth

(* 24. November 1863 in Berlin; † 15. Juni 1914 in Hermannswerder, Potsdam) war ein deutscher Maler und Kunstprofessor.

Max Uth, Sohn eines Fabrikanten, war Schüler der Berliner Akademie unter Eugen Bracht. Im Jahr 1897 eröffnete er in Berlin ein Schülerinnenatelier. Seine Schülerinnen waren u.a. Gertrud Berger (1870–1949), Laura Schaberg (* 1860 oder 1866; † 1935) und Sophie Wencke-Meinken (1874–1963), Eva Maria Marcus (1889-1970)

1899 war Max Uth Gründungsmitglied der Berliner Sezession. Zusammen mit Walter Leistikow u.a. gehörte er zu den bedeutendsten Landschaftsmalern.

Er war seit 1891 mit Betty Gertrud Manasse verheiratet.
Werke:

Am Bach. Sommerliche Stimmung, am Ufer eines Baches steht ein Angler.
(o.J.; Öl auf Leinwand; 70 x 70 cm)

Landsitz in der Mark. (um 1900; Öl auf Leinwand; 88 x 99 cm)

Der Biergarten. (um 1910; Öl auf Leinwand; 75,5 x 85 cm)

Dünenlandschaft. (Öl auf Leinwand; 40 x 54 cm)
Literatur:
Max Uth im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek

Thieme, Ulrich / Becker, Felix, Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler
von der Antike bis zur Gegenwart
Vollmer, Hans, Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts

Malschule des Vereins der Künstlerinnen Verein der Berliner Künstlerinnen e.V.
Die Liebermann-Villa zeigt vom 29. Mai bis 12. September 2016 die Ausstellung „Max Liebermann – Biergärten und Caféterrassen“.

Die Ausstellung „Max Liebermann – Biergärten und Caféterrassen“ zeigt die frühen Biergärten aus Liebermanns Münchner Zeit ebenso wie die impressionistischen Gemälde aus Holland und die Berliner Havelcafés aus Liebermanns Spätwerk. Sie dokumentiert am Beispiel dieses Werkkomplexes die Entdeckung des Lichts und die besondere Funktion des Motives bei der Entdeckung einer impressionistischen Bildsprache. Ein separates Ausstellungskapitel mit Bier- und Cafégärten von anderen Secessions-Künstlern, darunter Albert Weisgerber, Franz Heckendorf und Max Uth, trägt dazu bei, das Schaffen Liebermanns im Zeitkontext zu verstehen.

Max Uth unterrichtete neben Lovis Corinth Franz Skarbina und Max Libermann an der Berliner Akademie.

Berlin (DDP) Seit Jahrzehnten verschollene und nun wiederentdeckte Meisterwerke präsentiert die Alte Nationalgalerie in Berlin ab heute. In der Kabinettausstellung „Verlust und Wiederkehr“ sind unter anderem Gemälde von Carl Blechen, Adolf Menzel, Arnold Böcklin, Wilhelm Ahlborn, Max Uth, Ferdinand Waldmüller, Johann Erdmann Hummel und Julius Hübner zu sehen. Ergänzt wird die Schau durch Dokumente und historische Fotos, die das Schicksal der Nationalgalerie und ihrer Kunstwerke in der Kriegs- und Nachkriegszeit belegen.