Giuseppe Bernardino Bison

Palmanova 1762 – 1844 Mailand

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Zusammen mit seinen beiden venezianischen Eltern zog Bison nach Brescia, wo er sein Kunststudium aufnahm und ein Schüler von Gerolamo Romani wurde. Später kehrte die Familie nach Venedig zurück. In der Lagunenstadt setzte Bison sein Kunststudium fort und freundete sich mit dem Architekten des Teatro La Fenice, Gian Antonio Selva (1751–1819), an. Mit dessen Hilfe erhielt Bison die Stelle eines Bühnenmalers und arbeitete in den folgenden Jahren an den Opernhäusern von Venedig, Treviso, Gorizia und Triest. 1787 folgte Bison seinem Gönner Selva nach Ferrara und später nach Treviso (1793), um schließlich verstärkt in Triest zu wirken. In der Hafenstadt war er unter anderem in Palazzo Carciotti, Palazzo della Borsa und in der Kirche Santa Maria Maggiore tätig. 1831 oder 1833 verließ Bison Triest, um in Mailand an der Accademia di Belle Arti di Brera tätig zu werden. In all den Jahren als Theatermaler schuf er nebenbei seine weltberühmten Ansichten der Serenissima (die Ehrwürdigste) und anderer oberitalienischer Städte. Er ist der wichtigste Vertreter der venezianischen Vedutenmalerei des Klassizismus. Sicherlich der Bedeutendste aus der Epoche nach Francesco Guardi.