August Rieger

Wien 1886 – 1941 Wien

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August Rieger wurde 1886 als August Vorhauer im Wiener Vorort Pötzleinsdorf geboren. In seiner Jugend wurde sein Talent nicht gefördert, sodass er seine Begabung unterdrücken musste. Ursprünglich für den Priesterberuf bestimmt war er später als Finanzbeamter tätig. Bereits mitten im Theologiestudium fühlte er sich zum Maler berufen und wählte das Pseudonym „August Rieger“, um in seiner Freizeit ungehindert schaffen zu können. Der Autodidakt verewigte die landschaftliche Schönheit seiner Heimatstadt, er fand seine Motive in der noch unberührten Natur der Donauauen und des Wienerwaldes. August Rieger erfasste seine Landschaften stets in meisterhafter Beleuchtung, alles in sonniges Hell getaucht, mit weichen fließenden Pinselstrichen und kühn gesetzten landschaftlichen Akzenten. Sein spontaner Pinselstrich ist unverwechselbar. Werke August Riegers, die am Kunstmarkt nur allzu selten auftau- chen, werden heute sehr geschätzt und befinden sich unter anderem in der Sammlung der Österreichischen Galerie Belvedere, des Wien Museum, des Leopold Museum, in der Albertina sowie in wichtigen Privatsammlungen des In- und Auslandes.

Rieger wurde mit mehreren bedeutenden Verdienstmedaillen ausgezeichnet und erhielt 1937 den Preis der Stadt Wien einstimmig zuerkannt. Auf der Höhe seines Schaffens erblindete der Künstler auf einem Auge und verstarb 1941 in Wien.