Georg Jung

Salzburg 1899 – 1959 Wien

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Georg Jung wurde 1899 in Salzburg geboren, studierte dort Medizin und belegte Abendkurse an der „Akademie für Angewandte Kunst“. 1918 erste Ausstellung in Salzburg. Anfangs war Jung vom österreichischen Expressionismus, später vom Futurismus, Kubismus und der Neuen Sachlichkeit beeinflusst. In den Folgejahren nahm er an verschiedenen Ausstellungen teil, 1925 waren Arbeiten von ihm in der Galerie Goltz in München ausgestellt. Ab 1935 beschäftigte er sich mit Möbelbau, Innenarchitektur, Wandmalerei und Sgraffito. Daneben entwarf Georg Jung die bedeutendsten österreichischen Briefmarkenserien der Zwischenkriekszeit, die Trachten- und die Luftpost-Serie. 1938 übersiedelte Jung nach Wien, ab 1948 malte er seine ersten abstrakten Bilder. 1948 und 1949 waren seine Werke in Kollektivausstellungen in der „Wiener Secession“ und in der Zedlitzhalle Wien zu sehen. Ab 1950 beschäftigte sich Georg Jung hauptsächlich mit beweglichen Bildobjekten. Jung war zeitlebens auch literarisch tätig, schrieb Kurzgeschichten sowie den (verschollenen) Roman „Die bereitende Zeit“ (1927), und hinterließ ein umfangreiches Manuskript mit dem Titel „Wir – Sechs“. Georg Jung verstarb 1959 in Wien.

Ausstellungen:

1923 Wiener Secession
1925 Galerie Hans Goltz, München
1975 Künstlerhaus, Salzburg
1976 Galerie Würthle, Wien
1982 Museum Carolino, Augustinum Salzburg